Private Eyes of Art

Barbie 23

Festivalbeitrag für das Workspace Unlimited-Panel ("DIGIFEST")

26. - 30.06.2004 in Toronto

Thomas Hanke/Sonja Walden-Sass

(März - Juni 2004)

Barbie 23

Kurzfilm.
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Die Frage steht an, ob ein zweifüßiger, atmender Körper mit einem bonokularen Blick und einem Gehirn in der Größe von 1400 cm3 noch eine angemessene biologische Form ist. Er kann die Qualität, Komplexität und Quantität der aufgehäuften Informationen nicht bewältigen; er wird von der Präzision, Geschwindigkeit und Macht der Technologie eingeschüchtert und ist biologisch schlecht dafür ausgestattet, sich seiner immer erneuernden Umwelt anzupassen. Der Körper ist weder eine besonders leistungsfähige noch eine besonders haltbare Struktur. Er funktioniert oft nicht richtig und ermüdet dabei recht schnell; seine Leistung ist von seinem Alter abhängig. Er ist anfällig für Krankheiten und einem sicheren Tod geweiht. Seine Überlebensparameter sind sehr dürftig: Er kann nur Wochen ohne Essen, Tage ohne Trinken und Minuten ohne Sauerstoff überleben.

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